Ansätze, nach denen ich arbeite

Ich möchte den Kindern ein offenes, freies Entdecken und Spielen ermöglichen.


Daher arbeite ich auf Grundlage des lebensbezogenen Ansatzes, der Psychomotorik und der Montessori-Pädagogik.

 

Im Mittelpunkt steht dabei die ganzheitliche Förderung von Resilienz und Selbstbehauptung. Kinder werden darin gestärkt, ihre eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen, Herausforderungen zu bewältigen, Gefühle zu regulieren und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu entwickeln. So wachsen sie Schritt für Schritt in ihre innere Stärke und lernen, sich sicher und selbstbewusst in ihrer sozialen Umwelt zu bewegen.

 

 

Die 6 Resilienzfaktoren

1. Selbstwahrnehmung

Gefühle erkennen, Körper wahrnehmen und Bedürfnisse äußern lernen.

2. Selbststeuerung

Gefühle begleiten und gemeinsam Regulation erleben.

3. Selbstwirksamkeit

„Ich kann das alleine.“ – Kinder erleben eigene Stärke und Kompetenz.

4. Soziale Kompetenz

Gemeinschaft, Mitgefühl und Konfliktbegleitung im Alltag erleben.

5. Problemlösefähigkeit

Kinder dürfen ausprobieren, entdecken und eigene Lösungen finden.

6. Optimismus & positive Beziehungserfahrungen

Kinder erleben Sicherheit, Geborgenheit und Vertrauen.

 

Ich arbeite mit stärkenden Liedern, Reimen und Affirmationen. Zudem ist meine Wortwahl poitiv und stärkend ausgerichtet.

Lebensbezogener Ansatz

Im lebensbezogenen Ansatz wird das Kind ganzheitlich in seiner individuellen Lebenssituation wahrgenommen. Ich hole jedes Kind dort ab, wo es in seiner Entwicklung steht, und berücksichtige seine aktuellen Bedürfnisse, Gefühle und Erlebnisse.

Meine pädagogische Arbeit orientiert sich an der gesamten kindlichen Entwicklung und umfasst alle Bereiche des Menschseins (anthropologische Dimensionen). So entsteht eine ganzheitliche Förderung ohne Einseitigkeit.

Im Mittelpunkt steht auch hier die Wahrnehmung meinerseits und die Stärkung der eigenen Bedürfnisse und Gefühle.

Psychomotorik

Die Psychomotorik ist ein ganzheitlicher Ansatz bei dem es darum geht, Kinder altersgerechte und möglichst individuell in ihrer Wahrnehmung, in ihren Bewegungsabläufen und in ihrer sozialen Kompetenz zu stärken. Dabei werden alle Sinne angesprochenen und aktiviert, im Mittelpunkt stehen Körpererfahrungen und das Erleben des Kindes, dass es im wahrsten Sinne des Wortes „etwas bewegen kann“, indem es sich selbst (und/oder Dinge, andere Kinder...) bewegt.

Dabei soll erreicht werden, dass das jeweilige Kind seine Handlungskompetenz erweitert, indem es seine Ich-Kompetenz, seine Sachkompetenz und seine Sozialkompetenz erweitert.

Die Kinder erleben "Ich kann etwas bewirken" - im Umgang mit ihrem Körper, mit Materialien und in der Interaktion mit anderen. Durch freies Ausprobieren, bewältigen kleiner Herausforderungen und das Erleben von Erfolg stärken sie ihr Selbstvertrauen, ihre Frustrationstoleralnz und ihre Fähigkeit, mit neuen oder schwierigen Situationen umzugehen.

 

Ich stelle den Kindern ein Raumkonzept und Materialien zur Verfügung, mit denen die Kinder sich individuell ausprobieren können. Die Freiwilligkeit und Selbstständigkeit ist dabei entscheidend. Der Ablauf der Spiele und Übungen ist nicht vorgegeben. Die Kinder können Materialien kombinieren und Bewegungslandschaften umbauen. Ich gebe lediglich soziale Regeln für den Umgang miteinander und mit dem Material vor.

 

Ein wichtiger Bestandteil ist dabei die Arbeit mit wertfreien Alltagsmaterialien. Diese förden Kreativität, Problemlösefähigkeit, Selbstwirksamkeit und freies Denken - ohne Vorgaben oder Leistungsdruck.

Montessori

 

Der Erziehungsprozess ist im Wesentlichen ein Selbsterziehungsprozess.

 

                                                 "Hilf mir, meine Arbeit selbst zu tun",


ist zu einem Leitwort der Montessori-Pädagogik geworden. Der Satz bezeichnet treffend die beiden Komponenten von Erziehung, wie Montessori sie sieht: Die Erwachsenen schaffen die Bedingungen, die das Kind braucht, damit es durch eigene Kraft seinen Wachstums- und Bildungsprozess vorantreiben kann

 

Nach „Montessori" wende ich mich jedem einzelnen Kind liebevoll zu und geben ihm Orientierung durch Zuverlässigkeit der persönlichen Beziehungen, des Tagesablaufs und der Wohnräume. Ich gebe den Kindern eine Orientierung, in dem ich den Tag durchstrukturieren (siehe Tagesablauf). Die Umwelt wird besonders bei Kindern unter drei durch alle Sinne wahrgenommen. Deshalb ist es wichtig den Raum mit unterschiedlichen Materialien anzureichern, die zum Schauen, Betrachten  und Fühlen einladen.

Ebenfalls wichtig für Kinder in diesem Alter sind entsprechende Rückzugsmöglichkeiten. Bei mir haben die Kinder die Möglichkeit im White Room sich zu erholen und für den restlichen Tag wieder Kräfte zu sammeln.

Ich bereite die Umgebung alters- und entwicklungsgerecht vor, so dass die Kinder sich frei bewegen und je nach Interesse und Fähigkeit entdecken, erforschen und selbstständig handeln können.

Resilienz und Selbstbehauptung werden durch die vorbereitete Umgebung und die konsequente Förderung der Selbstständigkeit gestärkt. Kinder dürfen eigenständig wählen, ausprobieren und in ihrem eigenen Tempo lernen. Dadurch erleben sie sich als wirksam und kompetent, was ihr Selbstvertrauen und ihre innere Stabilität stärkt.

Durch das selbstbestimmte Arbeiten lernen Kinder außerdem, Entscheidungen zu treffen, dranzubleiben und auch Fehler als Teil des Lernprozesses zu verstehen. Das fördert Frustrationstoleranz, Problemlösefähigkeit und emotionale Stabilität – zentrale Bausteine von Resilienz.

Gleichzeitig unterstützt die klare Struktur und die respektvolle Begleitung die Selbstbehauptung: Kinder lernen, ihre Bedürfnisse zu äußern, Grenzen wahrzunehmen und sich im sozialen Miteinander sicher zu positionieren.

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